Portwein Jahrgang 1967

1967 – ein schwieriges, dafür aber heute günstiges Jahr, das auch Vintage Ports hervorbrachte

Portwein Jahrgang 1967
Portwein Jahrgang 1967

Neben der Rebsorte, der Lage und anderen Voraussetzungen sind es vor allem die Witterungsverhältnisse, die aus einem Portwein Jahrgang einen Spitzenjahrgang machen.

Da nun aber ein hervorragender Vintage Port mindestens 40 bis 50 Jahre reifen sollte, werden sich wohl die wenigsten an Jahrgänge erinnern, die so weit zurückliegen.

Selbst die echten Profis und Portwein Liebhaber wissen oft nur um die herausragenden Spitzenjahrgänge.

1967 ist ein solcher Jahrgang.

1965 steht für einen feinen Portwein, 1966 ist ein guter (herausragend, sehr gut, gut) Spitzenjahrgang.

Portwein Jahrgang 1967 – 1967 dagegen war ein schwieriges Jahr.

Das Wetter sorgte dafür, dass Faktoren wie Rebsorte und Lage maßgeblich mit entscheidend waren in einer allgemein eher durchschnittlichen Saison.

Dennoch haben einige Portwein Hersteller durchaus Ports zu Vintage Portweinen deklarieren können.

Auch Colheitas sind für 1967 natürlich erhältlich.

Gegenüber 1966 oder sogar dem herausragenden Jahrgang 1963 ist der Jahrgang 1967 eher wenig von Bedeutung.

Der Vintage Port Jahrgang 1967

Das schlägt sich natürlich in den Preisen nieder.

Ein 67er Vintage Port ist verhältnismäßig günstig zu erwerben, so auch die Colheita Portweine des Jahrgangs 1967.

Das soll natürlich nicht heißen, dass diese Portweine nicht trinkbar wären – im Gegenteil.

Oft muss man ein ausgesprochener Portwein Kenner sein, um die Geschmacksnuancen von sehr gut, herausragend oder gut überhaupt wahrnehmen zu können.

Daher ist ein 1967er Vintage Port oder ein lange gereifter Colheita (auch als Jahrgangs-Tawny bezeichnet) durchaus ein Portwein, den Sie als noch unerfahrener Entdecker von Portweinen genießen sollten.

Der Colheita Jahrgang 1967

Die Qualität ist hoch genug, dass Sie die Größe eines Vintage Ports auch als Portwein Anfänger erkennen.

Andererseits ist der Preis dennoch in einem Rahmen, der akzeptabel ist.

Das gilt so natürlich auch für einen Colheita Jahrgang 1967.

Bei einem Colheita müssen Sie neben dem Jahrgang der Lese, in diesem Fall 1967, noch auf das Abfülljahr achten.

Natürlich gilt, je länger ein Colheita im Fass reifen konnte, umso besser wird sein Geschmack.

Conlheitas werden aber über Jahre aus einem Jahrgang in Flaschen gezogen.

Sie sollten also drauf achten, einen Colheita zu erwerben, der relativ aktuell in Flaschen abgefüllt wurde.

Colheitas können Sie geöffnet zudem über bis zu zwei, drei Monate trinken, während Sie einen Vintage Port binnen eines Tages genießen müssen.

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