Vintage Portwein Raritäten

Portwein Vintage Jahrgänge

Vintage Portwein Raritäten
Vintage Portwein Raritäten

Der Portweinkenner weiß, dass es diesen Likörwein in unterschiedlichen Qualitätsstufen mit wieder unterschiedlichen Reifungsprozessen gibt.

Die Krönung stellt jedoch der beste Portwein dar, denn es gibt – der Vintage Port.

Hergestellt wird Vintage Portwein ausschließlich aus Spitzenjahrgängen.

Allerdings gibt es auch hier noch Unterschiede, die auch überdurchschnittliche Ports betreffen können.

Zudem spielt das Alter eines Vintage eine große Rolle.

Die Unterteilung von Portwein zu überdurchschnittlichen (Old Tawny, LBV) und Spitzenports (Vintage)

Portwein wird unterteilt nach durchschnittlichen, überdurchschnittlichen und Spitzenjahrgängen.

Zunächst reifen die Weine ein halbes Jahr auf dem Weingut.

Dann werden sie nach Porto transportiert und werden zum weiteren Reifen in großen Stahl- oder Holztanks gelagert, die nahezu luftdicht sind.

So kann der Portwein nicht oxidieren.

Bei der Verkostung nach zwei Jahren wird nun entschieden, welche Qualität ein Portwein haben wird.

Zudem wird die Fass- oder Flaschengärung festgelegt.

Weil die Unterschiede zwischen überdurchschnittlichen und Spitzenjahrgängen sehr fein sein können, kann der eine oder andere LBV (long botteled vintage) oder Old Tawny (Fassreifung in Pipen) durchaus an einen Vintage heranreichen.

Die Qualität von Spitzenjahrgängen als weiteres Merkmal von Vintage Ports

Beim Vintage wird zudem die Qualität des Spitzenjahrgangs noch einmal verfeinert dargestellt.

Dazu gibt es die folgenden Klassifizierungen in aufsteigender Reihenfolge:

  • gut
  • sehr gut
  • hervorragend

Im Schnitt gibt es dabei in einem Jahrzehnt drei bis vier hervorragende Spitzenports, wobei es die letzten guten und sehr guten Vintage Portweine noch vor der Jahrtausendwende gab.

Aktuell handelt es sich beim 2011er um den bislang letzten hervorragenden Spitzenportwein aus dieser Dekade, die Jahrgänge 2015 und 2016 sind dabei aber noch nicht berücksichtigt.

Welche Vintage Portwein Jahrgänge sollten Sie nun kaufen?

Nun mag sich vielen Käufern von Vintage Portwein die Frage stellen, ob es nun ein eher junger oder ein eher alter Vintage Port sein mag.

Diese Frage lässt sich mit Ja oder Nein beantworten, denn es kommt darauf an, was Sie mit dem Portwein vorhaben.

Grundsätzlich gilt zunächst, dass die Flaschenreifung ein sehr langsamer und damit schonender Prozess ist.

Daher kann es Jahrzehnte dauern, bis ein Spitzenport zur vollkommenen Geschmacksentfaltung gereift ist.

Vintage Portwein zum Verzehr oder zum Lagern

Andererseits lässt sich darüber schlussfolgern, dass explizit junge Vintage Ports ihr wahres Potenzial noch gar nicht erreicht haben.

Sehen Sie einen jungen Port wie eine Raupe, die sich erst verpuppen muss, um dann zum wunderschönen Schmetterling zu werden.

So, wie es auch zahlreiche Speisen gibt, die erst durch das Reifen oder Ziehen einen volleren, besseren Geschmack erreichen.

Einen jungen Vintage Portwein Jahrgang sollten Sie daher erwerben, wenn Sie den Port selber lagern können über möglichst einige Jahrzehnte.

Insgesamt sollte ein Vintage Port mindestens 20 Jahre reifen können, besser noch 30 oder gar 40 Jahre.

Erst dann kann er wirklich seine volle Kraft im Geschmack entfalten.

Wollen Sie einen Vintage aber schon bald genießen, müssen Sie einen möglichst alten Jahrgang erwerben.

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