Portwein Glas – das offizielle Portweinglas

Portwein Glas
Portwein Glas

Portwein, das ist natürlich kein Wein, den jeder mag.

Dennoch nimmt der portugiesische Likörwein eine besondere Stellung ein.

Alleine die jahrhundertealte Tradition, die diesen besonderen Wein mit der englischen Oberschicht, dem gehobenen Bürgertum und dem Adel verbindet, gibt dem Port eine gewisse majestätische Note.

Das wohl den meisten Lesern bekannte „Dinner for One“ mit Freddy Frinton verdeutlicht dabei durchaus die enorme Bedeutung des Likörweins.

Das Besondere, was Portwein dabei geschmacklich ausmacht, sind die atemberaubenden Aromen.

Diese, aber auch die in den Portwein Bezeichnungen angedeuteten Farben des Weins, sowie seine hervorzuhebende Stellung, bedeuten in letzter Konsequenz, dass es auch ein Glas braucht, welches dem Portwein gerecht wird.

Portwein Genuss verstehen: die Entstehung von Portweinen und die damit verbundenen Möglichkeiten

Das Portwein Glas von Schott trifft auf alles zu, was ein Portwein Glas ausmachen muss.

Die tiefe englische Tradition zu Portwein ist letztendlich politisch motiviert.

Durch die ständigen Querelen mit Frankreich brauchten englische Händler Alternativen.

Das galt besonders für die französischen Weine.

Dabei kamen die Händler schnell auch Spanien und Portugal.

Diese Südländer, die für warmes Wetter mit viel Sonne stehen, bringen aufgrund dieser Voraussetzungen einen hervorragenden Wein hervor.

So positiv sich das auf den Geschmack auswirkt, es macht solche Südweine ohne weitere Behandlungen nur kurz haltbar.

Also mussten Techniken entdeckt werden, den Wein auch für den langen Transportweg nach England haltbar zu machen.

Englische Händler entdeckten in portugiesischen Klöstern die Technik des Vinierens, auch Aufspriten oder Fortifizieren genannt.

Dabei wird dem noch gärenden Wein Alkoholdestillat zugeführt und damit dieser Prozess gestoppt.

Die Reifung kann so angepasst werden, dass jede Traube ihr maximales Aroma im entsprechenden Port entfalten kann

Gleichzeitig bleibt die Süße erhalten, die ansonsten in Alkohol umgewandelt worden wäre.

Das es die natürliche Fruchtsüße ist, ist sie geschmacklich nicht mit einem gezuckerten Getränk zu vergleichen.

Gleichzeitig fanden die Winzer nun heraus, dass die Konsistenz der Trauben zu Spitzenjahrgängen (Vintage Ports oder LBV) ihr Aroma im Portwein nur bei einer schonenden, sehr langsamen Reifung ohne Luft intensivieren können.

Bei durchschnittlichen Jahrgängen dagegen ist es so, dass eine lange Lagerung den Geschmack abflachen würde.

Daher werden Spitzenjahrgänge und überdurchschnittliche Ports in der Flasche gereift, alle anderen dagegen in Fässern, in denen sie auch oxidieren können.

Bei überdurchschnittlichen Ports, die aber dennoch nicht an einen Spitzenjahrgang heranreichen, macht es die richtige Kombination als Fass- und Flaschenreifung.

Ein junger Port ist genauso ein Spitzenprodukt wie ein alter Vintage

Vereinfacht gesprochen wäre es daher falsch, bei jungen Tawny oder Ruby Ports von minderwertigen Weinen zu sprechen.

Vielmehr ist die gesamte Portwein Herstellung darauf ausgelegt, abhängig von der jährlich wechselnden Qualität der Trauben, das Maximum an Geschmack aus dem besonderen Dessertwein herauszuholen.

Letztendlich stellt damit jeder Portwein ein Spitzenprodukt dar, welches vor allem darauf abzielt, dass der jeweilige Portwein seinen vollen Geschmack entfalten kann, und dass der Port so zu seiner ganzen Größe heranwächst.

Das ganze Prozedere vor dem eigentlichen Trinkgenuss dient dem Portwein, seine wahre Größe entfalten zu können

Dazu gehören letztendlich auch viele andere Kleinigkeiten.

Beispielsweise bei flaschengereiften Ports mit Depot, dass diese für 24 bis 48 Stunden vor dem Genuss aufgestellt werden, damit das Depot absacken kann.

Das Dekantieren, bei dem der Portwein bis zu den ersten sichtbaren Teilen des Depots in einem gleichmäßigen, nicht zu schnellen und nicht zu langsamen Guss durch ein Sieb in eine Karaffe gegossen wird, ist ebenfalls Teil davon, dass der Wein seinen Geschmack entfalten kann.

Dazu gehört letztendlich auch das Atmen, das dem Trinkgenuss vorangehen muss.

Bei jungen Vintage Ports bis zu zwölf Stunden, bei 30 oder 40 Jahre alten Vintage Portweinen dagegen nur zwei Stunden.

Selbst das Glas muss den Portwein beim Entfalten unterstützen

Zudem nicht zu vergessen die optimale Trinktemperatur bei roten Ports um die 18 Grad und bei weißen Ports um die 10 Grad.

Wie wohl die meisten Leser wissen, darf ein Wein (im Falle eines Rotweins) nicht wärmer sein, da ansonsten wie bei jedem alkoholischen Getränk der Alkohol den Geschmack dominieren würde.

Es ist also jeweils die Trinktemperatur, bei denen auch all die anderen Aromen voll zur Geltung kommen.

Aber zu dem Hochgenuss eines guten LBV oder Vintage Ports gehört selbstverständlich auch das perfekte Glas.

Zunächst einmal ist natürlich der Geschmack von besonderer Bedeutung.

Daraus lässt sich schließen, dass der Portwein auch im Trinkglas gut atmen können muss.

Ein möglichst breites Glas bietet dem Wein dann entsprechend viel Oberfläche mit Kontakt zur Luft.

Es muss aber auch die Bedürfnisse des Genießers abdecken

Doch das sich bildende Bouquet gibt auch Aufschluss über den Portwein und gehört darüber hinaus zum Geschmackserlebnis dazu.

Also muss das Glas im Volumen in etwas der doppelten Füllmenge an Portwein entsprechen.

Die richtige Menge an Portwein ergibt sich dabei ähnlich wie bei anderen Weinen.

Optimal sind um die 100 ml. Demnach braucht das Glas also gut 200 ml Volumen.

Der breite Bauch des Glases ist zum Erlangen des vollen Aromas aber noch nicht genug.

Das heißt, der Portwein muss auch gut zu schwenken sein, damit er wirklich seine volle Größe bis zum buchstäblich letzten Tropfen zeigen kann.

Das erfordert ein sich nach oben verjüngendes Glas.

Von der Notwendigkeit her benötigen Sie für einen Portwein also eine Tulpe mit einem Fassungsvermögen von gut 200 ml, die dickbäuchig ist und sich gut nach oben verjüngt.

Das Portwein Glas darf nicht ablenken, schlichte Eleganz ist also wichtig

Gleichzeitig soll das Portwein Glas aber auch elegant und dennoch schlicht aussehen, schließlich steht der Portwein im Fokus.

Eine Besonderheit ergibt sich dann am Stil des Glases.

Zum Schwenken und Trinken findet sich in der Portwein Tulpe von Schott eine kleine Einbuchtung, die zunächst wie ein Design- oder Erkennungsmerkmal aussieht.

Doch tatsächlich ist es eine perfekt angeordnete Einbuchtung, in welche Sie Ihren Daumen beim Schwenken und Trinken legen können.

Schon jetzt können wir Ihnen versprechen, bei jedem Trinkglas mit Stiel werden Sie zukünftig diese Vertiefung vermissen, wenn es sich nicht um dieses Portwein Glas handelt und sie es schon einmal benutzen konnten.

Fast unterbewusst gewöhnt man sich an die praktische Handhabung des Portwein Glases.

Auch die Farbe des Portweins gehört zum Genuss

Damit reicht es aber längst nicht.

Portweine tragen die Bezeichnungen Tawny, Ruby oder Crusted.

Ruby steht dabei für die Farbe Rot, denn bei einer Flaschenreifung behält der Wein sein tiefes Rot.

Je nach Lagerlänge verändert sich dieses Rot bis hin zu einem beinahe schwarzen Rot.

Dem gegenüber stehen die fassgereiften Tawnys. Tawny ist nicht anderes als die englische Bezeichnung für diese Bernsteinfarbe, die der Port in den Fässern erlangt.

Bei besonders langen Lagerungen, also Tawny 40 Jahre oder Reserva, kann dieser Bernsteinton bis hin zu einem gelben, orangefarbenen und selbst einem olivgrünen Teint reichen.

Die Farbe des Portweins, der genossen werden soll, ist also ebenfalls Bestandteil der Trinkkultur.

Kristallklar und ungetrübt muss das Portwein Glas also das Aussehen des Ports wiedergeben.

Auch diese Aufgabe erfüllt das Portwein Glas von Schott.

Das Portwein Glas von Schott – nicht einfach nur ein Glas für Likörweine

Sie erkennen also schon, das Portwein Glas von Schott ist nicht irgendein Glas, welches zufällig gut für Portwein ist.

Nein, vielmehr ist es speziell für Portwein kreiert worden.

Die schlichte Eleganz soll den Fokus aus den Portwein lenken, die Handhabung muss angenehm sein, also eine gewisse Art von Luxus begleiten.

Dazu muss sich das Aroma durch Schwenken gut entfalten, wie auch das Dickbauchige diesen Prozess unterstützt.

Durch das Verjüngen kann beim Schwenken kaum Portwein verschüttet werden.

Es ist also das perfekte Portwein Glas.

Dabei ist es auch tatsächlich etwas Besonderes.

Das Schott Portwein Glas verkörpert in Perfektion, was einen exquisiten Port ausmacht

Das portugiesische Portwein Institut hat es als Design mit genau diesen hohen Ansprüchen entwerfen lassen.

Längst ist es aufgrund dieses perfekten Zusammenspiels aller Anforderungen nicht nur das offizielle portugiesische, sondern auch das repräsentative Portwein Glas der großen renommierten Portwein Hersteller.

Schott hat dabei eine Lizenz erworben und es ist dem deutschen Markenhersteller daher gestattet, dieses einmalige Portwein Glas anbieten zu können.

Für Ihren Portwein, ob nun ein Tawny oder ein Vintage Port, werden Sie kaum ein besseres, perfekteres Glas finden, welches die Seele und die Trinkkultur von Portwein so perfekt vereint.