Portwein Anbauregion

Mit dem speziellen Haltbarkeitsverfahren stieg die Popularität von Portwein

Portwein Anbauregion
Portwein Anbauregion

Portwein ist wohl einer der traditionsreichsten Weine der Welt.

Da verwundert es nicht, dass auch die Portwein Anbauregion schon seit vielen hundert Jahren eng begrenzt ist.

Das reicht sogar so weit, dass Portwein für sich beanspruchen kann, der weltweit am längsten geschützte Wein zu sein und damit auch der älteste geschützte Wein.

Bereits 1756 wurde das Portweininstitut (Instituto do Vinho do Porto ) gegründet, welches auch die Anbauregion klar definiert.

Im 14. Jahrhundert schlossen die Portugiesen mit den Briten umfassende Handelsverträge.

Demnach durfte England portugiesischen Wein importieren, während die Portugiesen in englischen Seegebieten Kabeljau fischen durften.

Doch immer gab es das Problem, dass Wein aus warmen Anbauregionen weniger gut haltbar ist und die Portugiesen wie auch die Spanier keine Techniken beherrschten, Weine länger haltbar zu machen.

Durch Aufspriten und langes Reifen zu erstklassigen Portweinen

Das Wissen um das Oxidieren, welches die Römer mitbrachten, ging zunächst verloren.

Erst einige Mönche brachten dann die Lösung, indem der Wein während des Gärens einfach mit hochprozentigem Alkoholdestillat versetzt wurde (das Aufspriten).

Dadurch kann die beim Reifen der Trauben entstandene Süße in Form von Traubenzucker nicht vollständig in Alkohol umgewandelt werden, weshalb Portwein den typisch intensiv süßen Geschmack hat.

Damit musste auch die Anbauregion für Portwein geschützt werden

Dieser Portwein erfreute sich einer stetig zunehmenden Beliebtheit, sodass die Nachfrage kontinuierlich stieg und auch minderwertige Weine als Portwein gehandelt wurden.

Das drohte aber das Vertrauen zu zerstören, also musste die Qualität des Portweins gesichert werden.

Dazu gründete Portugal bereits im 18. Jahrhundert das Portweininstitut, das Instituto do Vinho do Porto.

Das legte nicht nur die einzigen akzeptierten Herstellungsverfahren oder die zu verwendenden Rebsorten fest.

Die Portwein Anbauregion Alto Douro

Auch das Anbaugebiet für den Portwein wurde in klare Grenzen gefasst und mit Meilensteinen auch in Kataster aufgenommen.

Einzig in dieser als Alto Douro bekannten Anbauregion darf der Wein für Portwein hergestellt werden.

Das rund 26.000 Hektar große Gebiet umfasst Bezirke wie Mesão Frio, Santa Marta de Penaguião, Sabrosa oder São João da Pesqueira.

Einzig innerhalb dieser Region angebaute Weine, die auch aus freigegebenen Rebsorten hergestellt sein müssen, dürfen zu den hochwertigen Portweinen weiterverarbeitet werden.

 

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